Metron

Der Kanton genehmigt die Ortsplanung Hitzkirch

Nach einem guten Jahr hat der Regierungsrat des Kantons Luzern die neue Ortsplanung Hitzkirch genehmigt − ein Meilenstein für die fusionierte Gemeinde. An der Gemeindeversammlung vom 30. Mai 2016 hatten die Hitzkircherinnen und Hitzkircher diese mit überwältigender Mehrheit angenommen. 595 Stimmberechtigte und 41 Gäste wohnten der Versammlung bei, die zum ersten Mal in der Pfarrkirche stattfand.

Die Ortsplanung vereint die sieben Planungen der bis 2008 selbständigen Ortsteile in einem einzigen, zeitgemässen Planungsinstrument. Verantwortlich für das lange Warten auf das Ja des Kantons waren u.a. zwei Beschwerden gegen das neuen BZR und die Zonenpläne.
Eine davon stammte vom WWF und beanstandete u.a. die grossen Bauzonen. Dank guter Gespräche mit dem WWF ist man übereingekommen, die noch strittigen Punkte in der nächsten Teilzonenplanrevision anzugehen. Noch nicht erledigt ist die zweite Beschwerde. Sie wurde von den drei Mobilfunkfirmen Swisscom, Sunrise und Salt eingereicht und richtet sich gegen die Festlegung, dass Mobilfunkantennen in erster Linien in Arbeitszonen zu errichten sind. Der Entscheid über diese Beschwerde steht noch aus.

Die Ortsplanung ist ein wichtiger Schritt zum Abschluss der Fusion. Private Bauprojekte, die wegen der Ortsplanung blockiert waren, können nun angegangen werden. Aber auch im öffentlichen Bereich geht es nun weiter: Auf dem Grundstück der Stöcklimatt sollen Wohnungen für altersdurchmischtes Wohnen entstehen, und die Kernzonenplanung im Hitzkircher Zentrum wird vorangetrieben. Auch der Bebauung des Granador-Areals steht von Hitzkircher Seite nichts mehr im Weg; allerdings muss dort auch die Gemeinde Ermensee ihre Ortsplanung anpassen.

Medienmitteilung Hitzkirch