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Kanton genehmigt revidierte Nutzungsplanung für Glarus

Ein Meilenstein für Glarus: Am 8. Januar 2018 hat der Kanton die revidierte Nutzungsplanung der Gemeinde mehrheitlich genehmigt. Damit konkretisieren die ehemals vier Gemeinden ihre gemeinsame Entwicklung.

Dem Erfolg ging ein langer Prozess voraus: Aufbauend auf dem kommunalen Richtplan nahm die junge Gemeinde Glarus bereits 2013 eine gemeinsame Nutzungsplanung in die Hand. Im September 2016 erliess die Gemeindeversammlung die Gesamtrevision. Anfang des Jahres hatte der Kanton sie mehrheitlich genehmigt; per 8. Februar ist sie nun – mit wenigen Ausnahmen – rechtskräftig geworden.

Damit ist die Gemeinde ihren Zielen wieder ein Stück näher gekommen. Diese sehen eine Siedlungsentwicklung nach Innen vor, die gleichzeitig die Siedlungsqualitäten erhält und fördert. Dazu gehören unter anderem der Schutz und die Weiterentwicklung der Ortskerne und die Förderung der Zentrumsentwicklung.

Noch offen sind die Umzonungen der Gebiete Buchholz und Kleinzaun, die Zonierung für die Kalkfabrik sowie die Ausscheidung des Gewässerraums im Bereich des Hochwasserschutzprojekts. Doch die nötigen Schritte zu den Genehmigungen sind getan, die Projekte auf gutem Weg. Vorbehalten sind ausserdem wenige Punkte, die im Rahmen der nächsten Teilrevision korrigiert werden.

Parallel zur Nutzungsplanungsrevision hat der Kanton auch den revidierten Baulinienplan für den Ortsteil Glarus genehmigt.

www.gemeinde.glarus.ch