Metron

So oder lieber anders? Quartiergespräche in Horw

Die Teilrevision der Ortsplanung von Horw ist in vollem Gange: Die Standortqualitäten der Gemeinde sollen gestärkt, Freiräume aufgewertet, der Fuss- und Veloverkehr gefördert sowie die planerischen Voraussetzungen für preisgünstiges Wohnen geschaffen werden. In drei Schlüsselgebieten fanden dazu im Januar und Februar Quartiergespräche statt, in denen die Bevölkerung verschiedene Entwicklungsvarianten diskutierte und Ideen für ihr Quartier einbrachte.

Was befindet sich in den Erdgeschossen: Wohnungen oder Kleingewerbe? Wo fehlen Freiräume oder Treffpunkte? Wie soll preisgünstiger Wohnraum gefördert und langfristig gesichert werden? Soll die Quartierstrasse zukünftig auch Spielraum sein? An drei Abenden wurden die Schlüsselgebiete und ihre Entwicklungsszenarien von Anwohnerinnen und Anwohnern aus den Quartieren unter die Lupe genommen.

Nach der Begrüssung von Gemeinderat Thomas Zemp erläuterte Barbara Gloor, Fachplanerin der Metron AG, die Ziele und Leitideen des Räumlichen Entwicklungskonzepts 2040 für Horw. Anschliessend übernahm Han Van de Wetering die Vorstellung der Entwicklungsvarianten, die es in jedem Quartier spezifisch zu diskutieren galt. Moderiert wurden die Abende von der Hochschule Luzern.

In mehreren Diskussionsrunden und in verschiedenen Gruppenzusammensetzungen hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Vorstellungen und Ideen einzubringen und die vorgeschlagenen Szenarien zu bewerten. Offen, engagiert und mit klaren Zukunftsvorstellungen für ihr Quartier formulierten die Bürgerinnen und Bürger Wünsche und konkrete Verbesserungsvorschläge. Die Diskussionsrunden wurden von Mitgliedern der Ortsplanungskommission moderiert und die wichtigsten Punkte und Erkenntnisse am Ende des Abends für alle zusammengefasst. Sie finden Berücksichtigung bei der Finalisierung des Räumlichen Entwicklungskonzepts 2040, das im Sommer zur öffentlichen Mitwirkung aufliegt.