Metron
Flankierende Massnahmen zur Stichstrasse
Näfels
Kanton Glarus
2014-2015
     
Flankierende Massnahmen zur Stichstrasse
Näfels
2014-2015
Dichte und Mobilitätsverhalten
Schweiz
2017-2018
Auswertung Mikrozensus Mobilität und Verkehr 2015
Agglomeration Wil
2017
Verkehrsverhalten im Kanton Schwyz
Kanton Schwyz
2017
Abschätzung Luftschadstoff-Emissionen
Luzern
2015-2016
Schwachstellenanalyse Fussverkehr Obersee
Agglomeration Obersee
2013-2015
Lärmbekämpfung und Siedlungsqualität: Simulationsmodell
Schweiz
2012-2014
Wirkungsanalyse der Farbgestaltung in Begegnungszonen
Zürich
2013-2014
Wirkungsanalyse Bullingerplatz
Zürich
2013
Wirkungsanalyse Schmiede Wiedikon
Zürich
2010-2012

Flankierende Massnahmen zur Stichstrasse

Mit der Stichstrasse soll der Ortskern von Näfels dereinst vom Verkehr vom und zum Autobahnzubringer entlastet werden. Zur Prüfung der Entlastungswirkung solcher Umfahrungen sind Verkehrsmodelle ein probates Mittel, erlauben sie doch die kostengünstige Schätzung der Auswirkungen auf die Verkehrsmengen und -routen angesichts des zur Diskussion stehenden Infrastrukturvorhabens. Im Auftrag des Kantons Glarus hat die Roland Müller Küsnacht AG ein Verkehrsmodell erstellt und damit die Auswirkungen der Stichstrasse berechnet.

Dabei zeigte sich zunächst, dass das geplante Strassenstück Näfels zwar entlastet, dies aber auf Kosten von zusätzlicher Verkehrsbelastung im benachbarten Mollis. Da dies nicht der mit der Stichstrasse verfolgten Absicht entspricht, wurden infolgedessen von Metron flankierende Massnahmen konzipiert und ebenfalls anhand des Modells auf ihre Wirkung hin untersucht. Es resultierte die Erkenntnis, dass mit den flankierenden Massnahmen zwar die negativen Auswirkungen für Mollis abgewendet werden können, die Stichstrasse nun aber nicht im vollen Masse entlastend auf den Ortskern von Näfels wirkt. Die Kunst besteht also darin, hier die richtige Balance in der Ausgestaltung des Angebots der Stichstrasse und den flankierenden Massnahmen zu finden. Das Verkehrsmodell ist hierzu der zentrale Gradmesser.


Auftraggeber: Kanton Glarus