Metron

Mehr freie Fahrt für den Bus in Winterthur

Am 27. August behandelte der Grosse Gemeinderat Winterthur das neue Massnahmenpaket für Busse. Es soll gewährleisten, dass die Busse weniger oft im Stau stecken bleiben.

Ein ganzes Massnahmenpaket legte der Stadtrat vor: geänderte Ampelsteuerungen, Busspuren, die Aufhebung einzelner Fahrbeziehungen an Knoten, am Altstadtrand neue Lichtsignale für Fussgänger. Zum Konzept gehört auch, dass es an einigen Stellen Fahrbahnhaltestellen gibt, an denen die Autos beim Busstopp hinter dem Bus warten müssen, damit dieser vorne dann freie Fahrt hat.

Im Grundsatz gab es in der Debatte von fast allen Seiten Lob für das ausgewogene Gesamtpaket des Stadtrats. Details hingegen wurden lange und kontrovers diskutiert. Schliesslich hat der Grosse Gemeinderat mit 50 Ja zu 6 Nein das Massnahmenpaket verabschiedet.

Das Steuerungs- und Dosierungskonzept konkretisiert einerseits die im städtischen Gesamtverkehrskonzept entwickelte Idee der ÖV-Hochleistungskorridore und ist andererseits eine Antwort auf die Motion «Mehr freie Fahrt für den Bus in Winterthur». Die Planungsstudie zeigt Lösungsansätze auf den Achsen Töss – Hauptbahnhof – St. Gallerstrasse und Wülflingen – Hauptbahnhof – Seen auf.

Das Steuerungs- und Dosierungskonzept entstand in der Zusammenarbeit von Metron und Rudolf Keller AG Verkehrsingenieure.