Metron

2. Rang im Projektwettbewerb für das Laborgebäude des Kantonsspitals Aarau

Das Laborgebäude steht als kraftvoller Akzent in einem städtebaulich heterogenen Umfeld. Selber Teil des Spitalcampus, bezieht es sich in seiner Ausrichtung auf die Strasse und markiert so den Übergang zwischen Stadt und Spital, Strasse und Park.

Die Formen des Gebäudes sind reduziert auf das Notwendige; Farbgebung und architektonische Sprache sind einfach, direkt und prägnant. Die markante Schichtung der Geschosse wird durch die feineren Schraffuren von Sockellamellen und Brüstungsbändern begleitet – das Funktionale hat auch formale Richtigkeit und verleiht dem Bau seine schlichte Eleganz.
Die Betonlamellen des zweigeschossigen Gebäudesockels sind der Fassade vorgeschaltet. Sie behindern die Sicht in das Gebäude, ohne dieses hermetisch abzuschliessen, und eignen sich deshalb für jene Abteilungen, die Tageslicht und einfache Zugänglichkeit, gleichzeitig aber Diskretion verlangen: Rechts- und Verkehrsmedizin sowie Pathologie. In den Obergeschossen finden sich das Zentrum für Labormedizin und das grosszügig verglaste Campusgeschoss mit Cafeteria und Räumen für Kolloquien und Forschung.
Das dreibündige Gebäude ist übersichtlich strukturiert; der einfache Stützenraster von 7m und die einheitliche Geschosshöhe von 4m mit einer lichten Raumhöhe von 3m ermöglichen eine hohe Nutzungsflexibilität.