Metron

Das neue Metron-Themenheft ist da

Grenzen? System/Regel/Prozess

«Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein», sang Reinhard Mey in den siebziger Jahren. Diese Verheissung beflügelt. Und gibt zu denken: Ist Grenzenlosigkeit das Mass aller Dinge?

Welches sind denn die Grenzen, die uns tatsächlich hemmen? Und haben wir eigentlich gute Gründe, über sie hinwegzugehen? Sind nicht heutzutage – vor dem Hintergrund der scheinbar unendlichen Möglichkeiten und der doch endlichen Ressourcen – Masshalten und Begrenzung gefragt?

Erfolg auf beiden Seiten der Grenze
14 Experten verschiedener Fachrichtungen berichten von ihrem Umgang mit Regeln, eingespielten Systemen und etablierten Prozessen. Sie alle fragen sich, wann es angebracht ist, unbequem zu werden, Regeln zu brechen und Grenzen zu überschreiten;  wann nötig – und wann tabu.

Die Textsammlung ist eine vielschichtige Annäherung an dieses nicht ganz einfach zu fassende Thema. Sie macht deutlich: Es gibt kein Rezept. Viele wegweisende Projekte entstehen in einer fachübergreifenden Arbeitsweise und in dem Bewusstsein, über Bekanntes hinauszugehen. Andere Erfahrungen zeigen die Hürden der Interdisziplinarität und wie vorübergehende Abgrenzung zum Erfolg führen kann. Beide Sichtweisen finden in diesem Heft Ausdruck.

Weiter, dichter, höher
Fassbar werden die Grenzen, an die die Autoren stossen, auch im Raum: auf der anderen Seite des Schlagbaums, an der Haustür des so dicht stehenden neuen Nachbargebäudes oder bei dem Versuch, dem Himmel immer näher zu kommen.

Bilder der Fotografischen Langzeitbeobachtung aus Schlieren rahmen die Texte. Sie zeigen, wie sich Grenzen verändern, auflösen und neu entstehen. Damit ist auch dieses 31. Themenheft eine Momentaufnahme aus einem Prozess mit fliessenden Grenzen.

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